Mobiler Service für Flüssiggasanlagen in Freizeitfahrzeugen und -wohneinheiten

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G607 - Gasprüfungen


Beispiele/Muster aus dem Alltag

... als Überschrift könnte da für einige Fallbeispiele auch “Gruselkabinett” stehen, denn es sind alles reale Fälle aus Gasprüfungen, Reparaturen, oder entstanden bei anderen Gelegenheiten ....
 

Der obere Teil des Bildes zeigt einen Truma-Boiler im Anlieferzustand. Dieser hatte einen “Wasserschaden”, verursacht durch fehlende Ablaufmöglichkeit für von aussen eindringendes Wasser in den Brennraum, weil z.B. das Rohr vom Kondenzwasserablauf verstopft war und auch eine Kaminabdeckung fehlte. In der Folge wurde der Windschutz vom Brenner durch Korrosion vollständig  zerstört, die Korrosionsprodukte hatten sich am Brenner abgelagert und leider auch das Gasventil unbrauchbar gemacht. Bei der Aufbereitung hat sich dann auch noch eine punktuelle Durchrostung am Kesselgehäuse herausgestellt.
Der untere Teil des Bildes zeigt den Boiler bei der ersten Brennprobe nach der Überholung. Der Brenner konnte gereinigt werden und der Windschutz wurde nachgefertigt. Die Durchrostungen am Gehäuse wurden hartgelötet und betroffene Bereiche nach entsprechender Entrostung hochtemperaturbeständig kaltverzinkt. Die Beschaffung eines neuen Gasventils war dabei das vielleicht grösste Problem, denn Ventile in Ausführung 50mbar werden von Truma nicht mehr geliefert. Hinsichtlich Nachhaltigkeit wenig vorbildlich.

Bis zur Auslieferung wurde auch der Rest aufgearbeitet und der Boiler konnte auch optisch in fast neuwertigem Zustand der Kundin übergeben werden.

Nebenbei: Der Austausch eines Boilers mit 50mbar gegen eine neue Ausführung mit 30mbar schlägt in Summe mit ca. 900-1000€ zu Buche, während die Reparatur nur einen Bruchteil kostet, wobei sowohl funktional, als auch hinsichtlich Haltbarkeit so gut wie kein Unterschied besteht....

Beispiel aus 05-2021
 

Hier ein besonderes Beispiel, oder besser das einer “tickenden Bombe”. Dieser Wohnwagen Bj. 1989, wurde gebraucht gekauft und glücklicherweise direkt einer Gasprüfung unterzogen. Der Vorbesitzer meinte er wäre besonders sachkundig und hat bewusst seit 2007 keine Gasprüfung mehr machen lassen.... aber die Gasanlage auch nicht gewartet und zudem unfachgerecht umgebaut. So wurden drei hochkritische Fehler bei diesem Fahrzeug festgestellt, die natürlich beseitigt wurden:
- Gasregler mit Museumswert. Herstelldatum 1984, d.h. 37 Jahre alt und zudem älter als das Fahrzeug. Gasschlauch aus 1989 und kpl. steif und bruchgefährdet. Beides hätte längst bei den letzten dokumentierten Gasprüfungen ausgetauscht werden müssen, weil da schon über 20 Jahre alt.....
- Im Gaskasten war vorschriftswiedrig eine offene 220V/12V-Installation mit Steckdose, Ladegerät und einer Batterie vorhanden. Diese musste in den Staukasten im Innenraum verlegt werden, da ansonsten bei Gasaustritt Feuer-/Explosionsgefahr besteht.
- Dann der Horror schlechthin: Der Absorberkühlschrank wurde durch einen Haushaltskühlschrank ersetzt und das Gasrohr nicht fachgerecht verschlossen, bzw. abgeklemmt. Bei Öffnen des Ventils am Verteilerblock konnte damit unbemerkt Gas im Bereich vom Kühlschrank und unter dem Kochfeld ausströmen --> Absolute Explosionsgefahr !

Bei sowas fragt man sich was namhafte Prüforganisationen im Rahmen der HU machen, denn bereits bei der vorgeschriebenen Überprüfung d. ECE R122 (Heizgeräterichtlinie) hätte die HU verweigert werden müssen.

Gefunden in 04-2021

Dieses Bild zeigt defekte Temperaturfühler von Truma-S-Heizungen (3002, 5002, etc.). Bei den beiden links ist das Kapillarrohr abgebrochen, bei dem rechten Teil der Faltenbalg des Stellelementes für die 2. Brennerstufe beschädigt. In allen Fällen ist die Heizung nicht mehr regelbar und brennt nur noch auf höchster Stufe. Ursache hierfür ist meistens unbedarfte Handhabung, oder “Fremdeingriff” am Zündsicherungsventil. Problem: Dieses Teil gibt es bei Truma nur kpl. mit dem Gasventil (ca. 190€). Man sollte hier also besonders “aufpassen” und vor allem keine eigenen Reparaturversuche unternehmen.

Bild aus 01-2021
 

Hier ein kleiner Ausflug in die “Brennerkunde”. Bild zeigt verschiedene Gasbrenner, wie sie bei der Truma 3002 und 5002 verbaut wurden. Hier die Erläuterung zu den einzelnen Brennern:

Brenner Nr. 1 ist Ausführung, wie sie bei 3002/3 ab Ende 1981 bis 1986 verbaut wurde. Noch kpl. in Edelstahl und mit Flammschutzgitter, das formschlüssig mit dem Gehäuse verbunden ist, so wie beim Vorgängermodell SL 3002. Damit so gut wie unverwüstlich.

Brenner Nr. 2 zeigt spätere Ausführung. Hier wurde der Edelstahl durch Kupfer substituiert und das Flammschutzgitter vom grösseren Brennerteil “aufgeschweisst”.

Brenner Nr. 3 zeigt den teilweisen Zerfall eines Brenners wie in Bild Nr. 2. Das Flammschutzgitter hat sich im gekennzeichneten Bereich abgelöst. Dies kann ein erfahrener Gasprüfer ggfls. bei der Gasprüfung frühzeitig am Brennverhalten der Heizung erkennen... Bevor ein Zustand wie beim folgenden Bild entsteht...

Brenner Nr.  4 zeigt einen mit abgelöstem Flammschutzgitter. Folge: Schlechte Funktion, weil Flamme im Brenner gebrannt hat, mit dem Ergebnis einer deutlichen Überhitzung. Das in der Heizung darunterliegende Alu-Lochblech für die Luftansaugung war so gut wie geschmolzen und hatte sich kpl. verformt. Glück im Unglück für den Fahrzeugbesitzer, weil er die Heizung nicht weiter betrieben hatte....

Brenner Nr. 5 zeigt was dann passieren kann... Der Brenner ist vollständig durchgebrannt! Bevor sowas passiert meldet sich die Heizung mit einem geänderten und lauteren  akustischen Brennverhalten. Ausserdem lohnenswert bei älteren Heizungen, die zudem viele Betriebsstunden haben: Ein Blick durchs Schaufenster am Heizkörper.  Nicht zu vernachlässigen: Eine regelmässige Gasprüfung!

Bei den neueren Truma Heizungen der Modellreihe 3004/5004 sind die Brenner im Prinzip immer noch baugleich (und auch austauschbar), jedoch wird dort statt Kupfer wieder Stahlblech eingesetzt...

Beispiel aus 12-2020 / 01-2021
 

Bild zeigt Gastankeinbau bei einem Expeditionsfahrzeug, das als Eigenbau  auf Basis eines MB-Unimog U 1300 Bj. 1988 gebaut wurde. Nachdem vorab die Halterung des Tanks durch TÜV-Sachverständigen begutachtet und für i.O. befunden wurde, konnte die notwendige Gasprüfung zur Erlangung der Betriebserlaubnis durchgeführt und positiv abgeschlossen werden. Alle vorgeschriebenen Sicherheitshinweise, incl.  dem für Gasbetankung, wurden angebracht. Zusätzlich wurde auf die Vorschriften für die Zwangsbelüftung der Kabine hingewiesen, wobei sich dieses Thema bei Expeditionsfahrzeugen als besonders schwierig darstellt, da gleichzeitig Staubdichtheit gewünscht wird. Lösung: zusätzlich zu bei Bedarf, oder unter kritischen Bedingungen verschliessbaren Öffnungen wurde der Einbau eines CO-Warners empfohlen.  Kosten ~20€, aber möglicherweise lebensrettend.

Muster aus 11-2020
 

Dieses Beispiel zeigt den seltenen Fall der  Auswirkungen eines defekten Reglers. Im vorliegenden Fall wurde die Heizung, eine Truma SL3002/3, von einem Fachbetrieb ausgebaut und zerlegt... und der Kundin ein Totalschaden diagnostiziert. Der Reglerdefekt wurde dabei nicht erkannt... Erhalten habe ich die Heizung, wie schon einige andere, dann in Teilen und dabei fehlten besonders Wichtige, für die keine separaten Ersatzteile mehr geliefert werden! Auch hier konnte geholfen werden. Nach vollständiger Reinigung, Überprüfung und Zusammenbau funktioniert diese wieder wie neu.

Bild zeigt Reste der Verrußung und den defekten Regler, erkennbar am Fehlen des Entlüftungsstopfens, der bei Ansprechen der Überdrucksicherung (Gasdruck >150 mbar) aus dem Gehäuse gedrückt wird.

Muster aus 11-2020
 

Bild zeigt den Wasserkessel eines Truma-Boiler B10 Bj. 1991. Bei Anlieferung war der obere Stutzen undicht und es wurde auch schon ein Lötversuch unternommen. Bei der Vorbereitung für eine fachgerechte Verbindung des Stutzen mit dem Kessel ist dann noch der untere herausgebrochen, weil werksseitig auch diese schlecht ausgeführt war. Wenn solche Stellen undicht werden kann dieses zu unbemerktem Feuchtigkeitseintrag im Bereich der Bodenplatte eines Wohnmobils führen und langfristig zu grossen Folgeschäden....

Der Kessel konnte fachgerecht hartgelötet werden, ist jetzt wieder dicht und die Stutzen stabiler als jemals zuvor. Sollte jetzt sicher mindestens solange halten wie das zugehörige Hymermobil....

Muster aus 11-2020
 

Bild zeigt überholten Truma-Boiler Bj. 1993/94 bei der Endprüfung der Funktion. Nachdem der vorherige Zustand nicht klar war erfolgte diese mit Wasserfüllung, weil nur so die Temperaturregelung und das zugehörige Schaltverhalten prüfbar ist. Bei diesem Boiler musste zudem noch die Steuerplatine von einer Spezialistin geprüft und instandgesetzt werden, da ein Fehler in der Flammüberwachung vorlag und dieser immer nach 5-10sec auf Störung ging.


Muster aus 10-2020
 

Hier ein seltener Truma-Boiler in Sonderausführung von einem Dethleffs-Alkovenmobil Bj. 89, für den es heute natürlich keinen Ersatz mehr gibt, nach erfolgreicher Überholung bei der ersten Brennprobe. Boiler wurde vorher kpl. gereinigt, alle elektrischen Umfange, sowie Gasteile überprüft und ein Fehler in der Steuerung behoben. Ein Rostansatz im Brennraum wurde dabei auch gleich beseitigt.

Der Kunde aus Schleswig-Holstein hatte mich zufällig gefunden, da er ggfls. einen von mir privat angebotenen Boiler erwerben wollte.
Muster aus 10-2020
 

Seltenes Fundstück mit Potential für ein Technikmuseum...

Baujahr der Regler unbekannt/nicht bestimmbar und wahrscheinlich 20 Jahre alt. Ausserdem ist der eine Schlauch deutlich länger als zulässig. Die Schläuche waren vom Alter noch ok, aber ist das ein Grund warum damit eine Gasprüfung bestanden werden konnte? Prüfbuch war zudem beim Vorbesitzer des Fahrzeuges abhanden gekommen...

Die Gasprüfung konnte in 10-2020 erfolgreich durchgeführt werden. Der Besitzer (aus der Nähe von CUX) kam dazu mit seinem Arnold-Oldtimer auf der Durchreise bei mir vorbei. Halterung für die 3. Gasflasche (3x5kg; Bestandsschutz) war da natürlich auch vorhanden. ;-

Gefunden in 09-2020
 

Rissiger Schlauch und Regler aus 2006, also seit min. 4 Jahren abgelaufen. Beides hätte bereits bei einer der beiden letzten Gasprüfungen ausgetauscht sein müssen.

 

 

 

Gefunden in 08-2020

 

 

Seltener Fall einer undichten Gasanlage. Hier wurde die Gasprüfung an einem alten Hymer bei einer HU nicht bestanden. Fehlersuche ergab zunächst 2 undichte Verschraubungen, was aber noch nicht hinreichend war. Erst das Lösen der beiden sichtbaren Verschraubungen brachte das Problem zu Tage: Die Rohre waren erheblich verspannt und die weiterführenden Rohre zu Kocher und Kühlschrank undicht. Ursache beim Kocher: Verschraubung fehlerhaft installiert und das Rohr musste nachgearbeitet werden. Fehler beim Kühlschrank: Verschraubung am Gerät war lose!!!! Um diese anzuziehen musste zuvor das Kochfeld mit Spüle ausgebaut werden.
Lohn der Mühen: Die Anlage ist jetzt vollständig dicht. Dann musste nur noch ein neues Prüfbuch ausgestellt werden, da das Vorhandene, wg. fehlerhafter Angaben, nicht weiter verwendbar war.

Gefunden in 08-2020
 

Hier das Innenleben eines Truma-Boilers, der über 30 Jahre in Betrieb war. Eine Kaminabdeckung war nicht vorhanden und so kam es zu starker Rostbildung mit Durchrostung des Gehäuses. Auch der Brenner ist defekt, weil eingerissen. Ausgebaut wurde der Boiler wegen Defekt an der Steuerung, da dieser nicht mehr angesprungen ist.

Reparatur: Für Gehäuse und Brenner konnte ein Spenderteil gefunden werden und die Steuerplatine wurde instand gesetzt. Funktioniert jetzt wieder wie neu ;-) .

Gefunden in 07-2020


Bei diesem Beispiel wurde vor vielen Jahren der Truma-Boiler durch eine elektrische Ausführung ersetzt. Für den Verschluss des offenen Gasrohres wurde vom Gasventil am Boiler der Stutzen abgesägt und dann mit Weichlot zugelötet. Weichlot ist aber bei Gasinstallationen wegen des niedrigen Schmelzpunktes ausdrücklich unzulässig!

Lösung: Das Gasrohr wurde ausgebaut und der Anschluss am Ventilblock vorschriftsgemäß mit einem Messingverschlussstopfen verschlossen. Aufwand dafür: 3€

Gefunden in 07-2020


Hier ein seltener Fall eines Gasflaschenkasten bei einem über 10 Jahre alten Kastenwagenausbau eines Markenherstellers, der fehlerhaft war und nicht den geltenden Vorschriften entsprach. Dieser war hochgesetzt und darunter die Aufbaubatterie verbaut. Dichtigkeit nach unten war nicht gegeben und die Entlüftung zu klein für den möglichen Gasvorrat. Auch die Vorderkante zum Innenraum war viel zu tief und somit keine hinreichende Dichtigkeit zum Innenraum gegeben. Bei einer evtl. auftretenden Gasundichtigkeit bestand also akute Gefahr!

Die Probleme konnten durch einen Umbau des Gaskastens behoben werden. Hierzu musste eine Leiste mit ausreichender Höhe und zusätzlicher Abdichtung hinter der Klappe eingebaut werden, die auch gleich das Dichtigkeitsproblem nach unten beheben konnte. Weitere Massnahme war die Beschränkung des Gasvorrats auf max. 7kg womit dann die Sonderregelung für Kastenwagenausbauten erfüllt werden konnte. Entsprechende Hinweise dazu wurden angebracht.

Gefunden in 05-2020


Hier sollten im Gaskasten 2 wiederbefüllbare Gasflaschen (“Gastankflaschen”) = Gastanks mit R67-Kennzeichnung eingebaut werden, was leider negativ beschieden werden musste, da mit realistischem Aufwand die vorgeschriebene Befestigung nicht herstellbar und somit auch keine Eintragungsfähigkeit/Abnahme durch TÜV gegeben war. Auch die Verlegung der Gasschläuche zum Regler war wenig zufriedenstellend lösbar, da diese nur unter Spannung montiert werden konnten und mit der Zeit abknicken würden, was zu Undichtigkeiten führen könnte.
Lösung: Die Tanks wurden wieder durch handelsübliche Gasflaschen ersetzt und an den Verkäufer zurückgesendet...

“Gastankflaschen” sind hinsichtlich der geltenden Regelungen sehr kritisch und erst mit Vorliegen einer überarbeiteten Installationsvorschrift (EN1949), womit erst 2021 zu rechnen ist, sollten diese hoffentlich eindeutig formuliert sein.

Gefunden in 05-2020


Auch das kann man heute noch finden: Einen Gasregler aus 1991. Diese alten Regler (Truma Duocontrol) sind schon lange nicht mehr zulässig, da deutlich über 10 Jahre alt. Im vorliegenden Fall kein Problem, denn das Fahrzeug war sehr lange stillgelegt und ein neuer Regler lag schon bereit. Bei dem in Restauration befindlichen Fahrzeug, ein teilintegrierter Weinsberg Imperiale Bj. 1992, fehlten natürlich auch diverse Sicherheitsaufkleber (Gasdruck der Anlage (hätte vorhanden sein müssen!), Anzahl Gasflaschen im Aufstellraum  und “Heizen während der Fahrt”).

Gefunden in 01-2020
 

Beispiel für einen nicht zulässigen Gasregler. Dieser darf nur im Freien verwendet werden und hat keine Sicherheitseinrichtung gegen Überdruck, die nicht nur die Gasgeräte schützt. Zudem fehlt das vorgeschriebene Sicherheitsflaschenventil.

Gefunden in 11-2019

 

 

 


Überalterter Gasschlauch von einem schwenkbaren Gaskochfeld! Auch nach vielen bestandenen Gasprüfungen war dieser in einem VW-Bus T2 Bj. 1976 noch im Originalzustand verbaut. Herstelljahr 1975, d.h. 44 Jahre alt. Wurde beim Ausbau undicht. Ersatz konnte mit Standardteilen angefertigt werden. Warum nicht früher?

Gefunden in 10-2019

 


Hier wurde bei der Restauration eines  historischen Constructam Wohnwagens, Bj. 1975 das Kochfeld ausgetauscht. Dieses bekam eine neue Position und die Brenner sind zudem nicht versenkt in der Arbeitsplatte. Folge: Der Abstand zum Hängeschrank und insbesondere zur Leuchte wurde zu klein. Abhilfe: Leuchte musste entfernt/versetzt und unter dem Hängeschrank ein Wärmeschutzblech angebracht werden, damit die Gasprüfung bestanden werden konnte. 

Gefunden in 10-2019
 

Gasanschluss (--> Messingzapfen) einer gebrauchten Truma-Heizung SL3002/3 Bj. 1984, die aus einem mir bekannten Fahrzeug von einem Arnoldfreund ausgebaut wurde. Es fehlt die Schneidringverschraubung. Nachfrage ergab: Die Heizung war unzulässigerweise mit einem Schlauch angeschlossen! ... und der Schlauch vermutlich 35 Jahre alt....

Gefunden in 11-2019

 

 

Bild zeigt eine Truma Heizung SL3002/3, Bj.1987. Hier gab es den seltenen Fall, dass die Heizung nicht funktioniert. Nach dem Austausch von Thermoelement und Magneteinsatz der Zündsicherung funktioniert diese zur Begeisterung der Kundin wieder wie neu :-)

Reparatur in 09-2019

 

 

 

Dann ergab sich die Gelegenheit die Truma SL3002 Bj. vor 1981, an der sich schon 2 Sachkundige versucht hatten, instand zu setzen. In dem Fall kein wirklicher Defekt, sondern nur eine Frage von Reinigung der Heizung und der richtigen Einstellung des Gasventils. Es gibt natürlich noch weitere Fehler, von denen nur wenige nicht reparierbar sind.
Was man nicht machen sollte: Sich selbst an der Reparatur versuchen. Führt mit ziemlicher Sicherheit zum Bruch von unersetzbaren Teilen, was im Normalfall Totalschaden bedeutet, weil von Truma hierfür schon lange keine Ersatzteile mehr geliefert werden!!
Zusatzinfo: Ein Austausch der Heizung gegen eine modernere Version ist grundsätzlich eine technische Änderung, die den TÜV-Segen und eine Änderung der Fahrzeugpapiere erfordert. Ist aber alles vermeidbar, denn diese Heizungen haben das Potential für “ewiges Leben”. Alle neueren Versionen zeigen nur Detailänderungen, insbesondere zur Erzielung von Kosteneinsparungen...

Reparatur in 09-2019; Bild zeigt baugleiche Heizung.
 

Hier gleich 2 Probleme bei einem James-Cook-Nachbau aus 1993 und gültiger Gasprüfung. Bild zeigt Gaskastenentlüftung vor dem Hinterrad im Spritzwasserbereich: Gasrohr ist korrodiert und der Querschnitt Entlüftung Gaskasten unzureichend, da nachträglich ein Kiemenblech montiert wurde. Besonders kritisch, da Gaskasten von innen zugänglich und nach alter Norm, d.h. nur unzureichend abgedichtet. Abhilfe: Das Gasrohr wurde entrostet und konserviert, sowie das Kiemenblech auf Distanzhaltern als Spritzschutz tiefergesetzt. Weiterer Vorteil: keine stehende Feuchtigkeit im Bereich des Bodenblechs

Gefunden in 08-2019
 

Hier ein positives Beispiel. Hier wurde die Restauration eines Hymer 521, Bj. 1976 begleitet und die abschliessende Gasprüfung konnte auf Anhieb bestanden werden.

Neben dem Gasregler wurde auch die Bodendurchführung des Gasrohrs der Heizung erneuert (natürlich in Edelstahl) und ein neues Prüfbuch ausgestellt.

Bild aus 06-2019.

 


 

Gastank eines James Cook Bj. 1993 mit gültiger Gasprüfung. Letzte Prüfung des Tanks in 2004, d.h. seit 2014 abgelaufen....

Gefunden in 05-2019

 

 

 


Regler des gleichen James Cook. Rekonstruiertes Herstelldatum 10.03, d.h. seit 2014 abgelaufen....

 

Gefunden in 05-2019

 

 

 


Auf dem Arnoldtreffen in 05-2019 sollte sich die Gelegenheit ergeben einen RMB mit der seltenen Primus-Warmwasserfussbodenheizung zu prüfen. Neben einer Undichtigkeit wurde ein falscher Anschluss der Gasleitung zur Heizung festgestellt. Diese war nach dem Regler mit 50mbar angeschlossen, statt von einem eigenen Regler mit 500mbar versorgt zu werden. Die Heizung musste (vorübergehend?) stillgelegt werden, da ein Umbau vor Ort leider nicht möglich und zudem ein passender Regler nicht verfügbar war.


Gasrohr aus dem Bereich Bodendurchführung eines integrierten Wohnmobils Bj. 1984. Unfachgerechte Durchführung im Spritzwasserbereich führte auf Dauer zur Zersetzung des Rohrs. Problem: kein doppelter Korrosionsschutz und eine zu kleine Bohrung -> Kapillarwirkung, d.h. permanente Feuchtigkeitseinwirkung. Abhilfe: neues Rohrstück (Edelstahl) + grosse Bohrung mit Spritzschutz. Aufgefallen ist dieses bei der Funktionsprüfung der Heizung, da diese nicht mehr anspringen wollte. Das Gasrohr war von den Korrosionsprodukten und der stehenden Nässe vollständig abgedichtet, so daß zwar die Dichtheitsprüfung mit 150mbar i.O. war, aber eben auch kein Gas mehr hindurchkam...

Gefunden 2016 bei der Restauration unseres RM40

Letzte Änderung: 28.05.2021

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