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Basisfahrzeuge Mercedes-Benz
Für die Modelle RM 35 und RM 40 der Baujahre bis 1977 wurde das Mercedes-Fahrgestell vom Typ L206D-L307, auch als “Harburger” bezeichnet, da dieses im alten Hanomag-Werk in HH-Harburg gebaut wurde, verwendet. Die Optik der integrierten Wohnmobile der Baujahre 1976/77 erinnert an die grösseren Transporter der Modellreihe 309, da von diesen weitgehend das Design der Front übernommen wurde
Für die grösseren Modelle RM 45 - 60 wurde das Fahrgestell vom Typ 309, bekannter durch die Modelle L406D, L508D und L613D, wegen ihres Produktionsortes auch als “Düsseldorfer” bezeichnet, verwendet. Durch die hohe Robustheit hatten und haben Fahrzeuge auf dieser Basis eine hohe Beliebtheit und werden noch heute, vor allem in Afrika und Fernost, vielfach genutzt. Bei den integrierten Reisemobilen wurde das Design der Front der ab 1973 bei Mercedes-Benz eingeführten und bis 1998 gebauten neuen Generation der grossen Nutzfahrzeuge (”1632”), die einem auch heute noch im Strassenverkehr regelmässig begegnen, abgewandelt.
 Abb.: links ein Mercedes-Benz“NG73” Bj.1978; rechts“SK” (schwere Klasse) nach Bj.1990
Für die Modelle RM 35 bis RM 40 der Baujahre ab Ende 1977 wurde das Mercedes-Fahrgestell vom T1, bekannt durch die Modelle 207D-410, verwendet. Diese Fahrzeuge wurden zunächst im Werk Bremen, deshalb auch als “Bremer” bezeichnet, produziert. Die Produktion wurde später nach Düsseldorf verlagert, wo noch heute die Transporterbaureihe Sprinter produziert wird. Auch diese Fahrzeuge, insbesondere als 5-Zylinder-Diesel, sind nahezu unverwüstlich. Auch heute gehen noch nahezu alle gebrauchten Fahrzeuge in den Export. Mit Erscheinen des Nachfolgemodells “Sprinter” in 1995 wurde die Produktion in D eingestellt, jedoch werden noch heute bei Force Motors in Indien Fahrzeuge auf dieser technischen Basis, bis Anfang 2010 sogar mit nahezu unverändertem Design, hergestellt. Das Design der Fahrzeugfront dieser integrierten Arnold-Reisemobile ist auch an die neue Generation der grossen Mercedes-LKW angelehnt, von der z.B. auch die Frontscheibe übernommen wurde, wobei der untere Teil der Front die Stilelemente des T1 wiederspiegelt (Blinker, Scheinwerfer, Kühllufteinlass).
Weiterführende Informationen finden sie unter den angebotenen Links.
Andere Basisfahrzeuge
Der RM 35 wurde auch auf Bedford-Basis angeboten. Es wurden teilweise aber auch VW-LT, oder FIAT Ducato verwendet. Hierbei handelt es sich heute unter den Arnold-Reisemobilen um relativ wenige Fahrzeuge. Soweit möglich wird in unserer Ersatzteilliste auch auf diese Fahrzeuge eingegangen.
Scheibenwisch- und Reinigungsanlage
Bei den Modellen RM35-40 auf Basis Mercedes-Benz T1 besteht oftmals die Frage nach einer Vergrösserung des Wischfeldes und einer Verbesserung der Funktion der Scheibenwaschdüsen.
Scheibenwaschdüsen: Scheibenwaschdüsen neigen im Laufe der Jahre zu verstopfen und vor allem auch zu verkalken. Nach über 25 Jahren ist dieser Effekt nicht zu unterschätzen, denn dadurch wird kein sauberer und voller Spritzstrahl mehr erreicht und eine präzise Einstellung ist auch nicht mehr möglich. Abhilfe schafft hier eine neue Düse (Kostenpunkt ca. 6€). Da die Düse nur gesteckt ist kann man diese leicht selbst austauschen. Der Unterschied ist verblüffend und deutlich erlebbar!
Wischblätter: Serienmässig sind Wischblätter mit einer Länge von 500-520mm bei den Modellen ab Werk installiert. Eine grössere Wischblattlänge von 600-640mm kann, eine gute Einstellung der Wischarme und des Wischgestänges vorausgesetzt, verwendet werden.
Wischfeld: Durch eine Optimierung der Gestängekinematik ist in Verbindung mit längeren Wischblättern eine deutliche Vergrösserung des Wischfeldes erreichbar. Dieses wurde bisher allerdings erst an einem Fahrzeug umgesetzt. Der Umbau ist relativ einfach, aber von dem jeweiligen Bauzustand des Fahrzeuges abhängig. Bei Fragen hierzu diese bitte im Forum stellen, oder auch Mail an die Redaktion senden.

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